Die Schule des Osaka Ceramic Training Centers

Kursinhalt

In diesem Tageskurs wird sich intensiv mit den Charakteristiken und Oberflächenstrukturen der einzelnen Zahnformen beschäftigt. Die japanische Methode des Zähneschnitzens gilt als mühselig, ist aber eine effektive Art, um die Wahrnehmung, Fingerfertigkeit, das Formgefühl und die Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Bei eben diesem Zähneschnitzen wird ein natürlicher Zahn als Vorbild verwendet. Mit geeignetem Schnitzwerkzeug soll dieser aus einem Gipsblock „herausgearbeitet“ werden. Anschließend werden Möglichkeiten gezeigt, die Creopal Kunststoffzähne, mit den gewonnenen Erkenntnissen der Formgebung, zu individualisieren.

MATERIALIEN

Gips und Creopalzähne.

WERKZEUGE

Mitzubringen sind ein feiner Minenschreiber und ein Stechzirkel oder Messschieber. Jeder Kursteilnehmer bekommt ein japanisches Schnitzmesser. Für das „feine Schnitzen“ sollten selbst Instrumente mitgebracht werden, die gegebenenfalls modifiziert werden dürfen. Besonders geeignet sind Instrumente mit einer Löffelform.

REFERENT

Simon Schömer

KURSGEBÜHR

€ 490,–

Datum

26.05.2018

Zeit

09:00 – ca. 17:00 Uhr

Ort

Dentallabor Moss GmbH
Sachsenfeld 3-5, 20097 Hamburg, Deutschland

Anmeldeschluss

11.05.2018

Kursbelegung

      Kursplätze verfügbar

CURRICULUM VITAE

Simon Schömer

Simon Schömer absolvierte seine Ausbildung am Niederrhein. Nach seiner Gesellenprüfung 2012, für die er eine Auszeichnung bekam, machte er sich auf die Suche nach seinem Weg in der Zahntechnik. Diesen fand er 2013 im Dentallabor von Jan-Holger Bellmann in Rastede. Im darauf folgenden Jahr war er über mehrere Wochen Schüler im Osaka Ceramic Training Center von Shigeo Kataoka in Japan. 2015 hatte er eine weitere prägende Begegnung mit ZTM Thomas Sing in Boston, USA. Mit ihm arbeitete er einige Tage in seinem Labor, oral design new england, zusammen. Geprägt ist Simon durch seinen Mentor Jan-Holger Bellmann und durch zahlreiche Kurse bei namhaften Zahntechnikern im In- und Ausland u. a. bei Udo Plaster, Andreas Nolte und Gérald Ubassy. Seit 2016 besucht er eine Meisterschule.

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