Historie / Philosophie

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  • Wann ist Creation Willi Geller gegründet worden?

    Inspiriert vom Wunsch nach einer vitalen Kopie der Natur schuf der international anerkannte Zahntechniker Willi Geller 1988 eine Metallkeramik-Serie, die für Furore sorgte: Auf einmal wurden perfekte naturidentische Restaurationen möglich. Als „Ein-Mann-Betrieb" vor fast 30 Jahren gegründet, hat sich das Dentalunternehmen stetig wachsend weiterentwickelt. Heute ist Creation einer der wichtigsten Hersteller anspruchsvoller Keramiksysteme sowie charakterstarker Kunststoff- und Kompositzähne weltweit, deren Keramikmassen und Prothesenzähne in mehr als 70 Ländern erfolgreich verarbeitet werden.

  • Was zeichnet die Keramiksysteme von Creation Willi Geller aus?

    Der Name Creation steht für hochwertige und ästhetisch anspruchsvolle Dentalkeramiken – ob für Front- und Seitenzahnkronen, Veneers, Inlays, Onlays, Brücken oder Implantate. Keramiksysteme von Creation sind extrem zuverlässig im Handling, ausdrucksstark in der Farbwirkung und brillant im Ergebnis, und auch das Langzeitverhalten und die Brenn- und Formstabilität der Keramikmassen sind außergewöhnlich.

Generelle Fragen

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  • Was sind mögliche Unterschiede von Creation zu den Mitbewerbern?

    Dentine

    Die Dentine weisen eine hohe Opazität auf und müssen auch im zervikalen Bereich naturanalog mit Transpamassen überschichtet werden.
    Ausnahme: Die Transition Dentine (TD) von Creation CC können konventionell (nicht naturanalog) geschichtet werden.

     

    Feuchtigkeitshaushalt

    Die Keramik soll während dem Schichten immer feucht gehalten werden. Nachfeuchten nicht mit dem Modellierliquid sondern mit Destilliertem Wasser. Eine wet-in-wet Schichtung ist üblich und dank des Modellierliquides ist die Formbeständigkeit auch bei sehr feuchter Schichtung grundsätzlich gewährleistet.

Metallkeramik: Creation CC

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  • Was versteht man unter Langzeitabkühlung (LZA)?

    Die Temperatur fällt innerhalb von sechs Minuten von der Endtemperatur auf die Glastransformationstemperatur (TG). Die TG steht auf jeder Keramikflasche.

  • Wozu dient der Füllopaker FOP?

    Der FOP von Creation CC kann die im Gerüst unterkonturierten Stellen ausgleichen, damit das Gerüst für den definitiven Opakerbrand die gewünschte Form hat. Die Brandführung erfolgt gleich wie beim Pulveropaker, je nach dem jedoch mit verlängerter Trockenzeit. Achtung: Das Gerüst sollte immer höckerunterstützend bzw. anatomisch gestaltet werden.

  • Wozu dient der WOP?

    Der Opakerbrand kann mit der WOP-Paste auf lediglich 950°C statt auf 980°C durchgeführt werden. Dieses Vorgehen erweist sich bei gewissen hochgoldhaltigen Legierungen und Galvanogerüsten als dienlich. Nach dem WOP-Brand wird mit dem 2. Opakerbrand fortgefahren.

  • Wie werden kleine Korrekturen nach dem Glasurbrand vorgenommen?

    Korrekturen werden entweder mit der Korrekturmasse KM oder mit Creation LF vorgenommen. In beiden Fällen bleiben Form/Textur und die Farbe der Restauration erhalten.

  • Wann soll man Crea Alloy Bond verwenden?

    Wenn NEM- und andere stark oxidierende Legierungen verblendet werden.

  • Wie kontrolliere ich die Schrumpfung optimal?

    Das Gerüst soll so gestaltet sein, dass die Schichtkeramik in gleichmäßiger Schichtstärke platziert und gebrannt werden kann. Die Keramik schrumpft während des Brennprozesses dorthin, wo der größte Keramikanteil ist. Brücken sollen vor dem Brand mit einem hauchdünnen Instrument interdental separiert werden.

  • Was sollte beim Pastenopaker beachtet werden?

    Die Starttemperatur darf keinesfalls überschritten werden (hohe Fehlerrate!).

Zirkonkeramik: ZI-CT, ZI-F und ZI

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  • Was muss ich im Vergleich zu Creation CC beachten, wenn ich mit einer Zirkonkeramik arbeite?

    Zirkon ist ein sehr schlechter Wärmeleiter. Daher muss besonders beim Brennen von Brücken und verschraubten Implantat-Arbeiten mit einer sehr langsamen Aufheiz- und Abkühlrate gebrannt werden. Dadurch herrscht während des Brands zwischen dem Gerüst und der Schichtkeramik keine große Temperaturdifferenz. Für die Zirkoniumdioxid-Keramik Creation ZI-CT sind alle speziellen Brennparameter in der entsprechenden Verarbeitungsanleitung abrufbar.

  • Welche Unterschiede gibt es zwischen Creation ZI, ZI-F und ZI-CT?

    ZI und ZI-F sind die Vorgänger von ZI-CT und niedrigschmelzende Glaskeramiken. Das F von ZI-F steht für den hohen Feldspatanteil. ZI und ZI-F sind bedingungslos untereinander kombinierbar.

    ZI-CT ist hingegen eine kristalline hochschmelzende Feldspatkeramik, die nicht mit ZI/ZI-F vermischt werden darf. Alternativ zur Korrekturmasse (KM) können nach dem Glanzbrand mit der ZI/ZI-F-Keramik extern ästhetische und funktionelle Änderungen vorgenommen werden. Da diese Keramik rund 100°C unter ZI-CT gebrannt wird, bleibt die ZI-CT-Restauration in Form und Farbe stabil.

  • Wie kann ich Zirkoniumdioxid konditionieren?

    Für eine sehr hohe Adhäsion wird auf das saubere Gerüst der transparente Frameshade Neutral (FS-NT ZI-CT bzw. FS-NT ZI-F) aufgetragen und gebrannt. Wenn das Gerüst weiß ist, den FS-NT anstrahlen und in einem 2. Brand mit Creacolor In Nova Neo (z.B. INN 5) kolorieren (siehe Verarbeitungsanleitung).

CreaColor (Malfarben)

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  • Wann kann ich CreaColor, In Nova Neo (INN) und Make Up Neo (MUN), verwenden?

    CreaColor kann mit allen Press- und Schichtkeramiken kombiniert werden. In Nova Neo sollte nur intern verwendet werden.

  • Wie kann ich die Grundfarbe der geschichteten oder gepressten Krone farblich korrigieren?

    Das Chroma kann z.B. mit den Make Up A-, B-, C- oder D-Farben intensiviert werden.

  • Kann mit CreaColor Zirkoniumdioxid eingefärbt werden?

    Ja, mit In Nova Neo. Idealerweise wird als erster Schritt die hochadhäsive Paste FS-NT ZI-CT bzw. FS-NT ZI-F aufgebrannt, angestrahlt und in einem zweiten Schritt mit In Nova Neo (z.B. INN 5) koloriert. Siehe hierzu die Verarbeitungsanleitung ZI-CT.

Creation Presskeramik

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  • Was bedeutet das „+“ bei den CP-Pellets?

    Die Pellets weisen mehr Opazität auf (z.B. die Bleaching-, Enamel- und Si-Pellets).

  • Was ist beim Brennen von CP zu beachten?

    1. Das Pressmaterial sollte möglichst nicht beschliffen werden. Wenn dies doch notwendig ist, sollten keramisch gebundene Steine mit geringer Drehzahl und sehr wenig Druck verwendet werden.
    2. Schicht-, Mal- und Glasurbrände sollten immer mit Langzeitabkühlung (LZK) gefahren werden, dafür den Ofen mit LZK auf 500°C abkühlen (ca. 5-6 Minuten).
    3. Das Pressmaterial darf nicht forciert abgekühlt werden.
    4. Das Brennen sollte mit Brennwatte erfolgen.
  • Was gibt es für Presskeramiken?

    Klassisch

    Creation CP: Klassische Presskeramik
    Klassische Presskeramik für Inlays, Onlays, Veneers und Einzelkronen in der Schicht- oder Maltechnik. Als Schichtmaterial wird Creation CC empfohlen, da die hohe Temperatur das Pressmaterial positiv beeinflusst. Auch eine Verblendung mit Creation LF ist möglich.

     

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